Aktuelles

Wichtige Information für in Deutschland steuerpflichtige Aktionäre
Steuerliche Einbehalte bei Nennwertreduktionen –
Update Ergänzende Unterlagen

Zürich, den 20. Januar 2012

Zunächst senden wir Ihnen und Ihrer Familie unsere besten Wünsche für ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2012.

Wir informierten Sie mit unserem Schreiben vom 14. September 2011, dass es anlässlich der zum 31. August 2011 vorgenommenen Ausschüttung der ACRON HELVETIA I, wie übrigens auch bei den Ausschüttungen der ACRON HELVETIA II und ACRON HELVETIA III, bei einigen Aktionären erstmalig zu deutschen Steuereinbehalten auf die Nennwertrückzahlung gekommen ist.

In Absprache mit den steuerlichen Beratern der Gesellschaft haben wir Ihnen mit unserem zuvor genannten Schreiben umfangreiche Unterlagen übermittelt und Ihnen empfohlen, diese, sofern Sie von den deutschen Steuereinbehalten betroffen sind, zusammen mit Ihrer Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen und die abgeführten Steuern mit Verweis auf die unveränderte Rechtslage zurückzufordern bzw. gegebenenfalls einen entsprechenden Einspruch bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen, falls in Ihrem Einkommensteuerbescheid die Erstattung der abgeführten Steuern abgelehnt wird.

In der leisen Hoffnung, den betroffenen Aktionären diesen Aufwand gegebenenfalls ersparen zu können, haben die steuerlichen Berater der Gesellschaft – zunächst beispielhaft für die ACRON HELVETIA III – bei dem Bundeszentralamt für Steuern beantragt, die am 25. Mai 2011 beschlossene und zum 31. August 2011 vorgenommene Nennkapital-
herabsetzung als Einlagenrückgewähr gesondert festzustellen. Mit ihrem Antwortschreiben (Kopie anbei) weist das Bundeszentralamt für Steuern darauf hin, dass dies nicht möglich sei und die von den deutschen Steuereinbehaltenen betroffenen Aktionäre die Nennkapital-
rückzahlung unmittelbar im Rahmen ihrer steuerlichen Veranlagung geltend zu machen hätten. Da das Schreiben des Bundeszentralamts für Steuern diesen wichtigen Hinweis enthält, möchten wir den von den deutschen Steuereinbehalten betroffenen Aktionären empfehlen, die anliegende Kopie dieses Schreibens zusammen mit ihrer Steuererklärung 2011 sowie mit den ihnen bereits mit unserem Schreiben vom 14. September 2011 übersandten Unterlagen und mit einer Kopie ihrer Ertragsgutschrift, die sie von ihrer Depotbank erhalten haben, bei ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen.

Sofern Sie zu dem Kreis der betroffenen Aktionäre zählen und Ihnen die mit unserem Schreiben vom 14. September 2011 übermittelten Unterlagen nicht mehr vorliegen, stehen Ihnen diese auf der Homepage der Gesellschaft selbstverständlich zum Download zur Verfügung. Auf Wunsch senden wir Ihnen die gesamten Unterlagen auch gerne nochmals wahlweise per Post oder per Email zu.

Lediglich aus Gründen der Vollständigkeit möchten wir Sie informieren, dass der Antrag beim Bundeszentralamt für Steuern auf Anraten der steuerlichen Berater zurückgezogen wurde.

Wir haben die steuerlichen Berater der Gesellschaft nun damit beauftragt, die weiteren Schritte zu prüfen, um anlässlich der künftigen Ausschüttungen der ACRON HELVETIA I über das Bundesfinanzministerium den Erlass einer allgemeinen Verwaltungsanweisung betreffend der Vornahme von steuerfreien Nennwertreduktionen von Schweizer Aktienkapital-
gesellschaften zu erwirken. Die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit werden wir weiterhin proaktiv begleiten, um entsprechende Vorkehrungen für die Ausschüttung in diesem und in den nächsten Jahren treffen zu können und Ihnen spätestens anlässlich der diesjährigen Generalversammlung Alternativen aufzeigen zu können.

Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen sowohl in unserem Büro in Zürich unter der Rufnummer 0041 (0) 44 / 204 34 00 als auch in unserem Büro in Düsseldorf unter der Rufnummer
0049 (0) 211 / 912 41 09 gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

ACRON HELVETIA I Immobilien Aktiengesellschaft
vertreten durch ACRON AG

Kai Bender

 

Downloads

Steuerliche Einbehalte bei Nennwertreduktionen – Update Ergänzende Unterlagen

Anlage – Schreiben Bundeszentralamt (17.11.2011)

 

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